Informationen über Plön mit seinem Wasserturm

Blick vom Wasserturm in Ploen

Information über Plön


Die Stadt Plön ist heute eine moderne Kreisstadt mit ca. 13.000 Einwohnern, deren Infrastruktur durch Behörden, durch kleinere und mittlere Gewerbebetriebe und in erster Linie durch den Tourismus geprägt wird. Sie besticht durch ihre hervorragende Lage am Großen Plöner See- mit 30km² der größte in Schleswig-Holstein- im Süden und einer Seenplatte im Norden inmitten des Naturparks Holsteinische Schweiz.


Der Große Plöner See ist mit seinen ca. 3.000 ha der größte See in unserer Region, aber bei weitem nicht der einzige. Über 200 Seen gibt es in der Holsteinischen Schweiz. Gemeinsam mit dem Flüsschen Schwentine, das vom Bungsberg bis nach Kiel fließt, bilden sie ein herrliches Wasser-Eldorado.

Auf dem kühlen Nass lässt es sich herrlich paddeln, segeln und surfen. Wer es gemütlicher mag, kann auch mit einem der Ausflugsschiffe über die Seen schippern. Und die Angler kommen ebenfalls voll auf ihre Kosten - mehrere Seen sind zum Angeln freigegeben! Seit kurzem ist auch das Tauchen in Teilen des Großen Plöner Sees und des Vierer Sees erlaubt - ein unentdecktes Tauchrevier erwartet Sie!

Egal, wie Sie Ihre Zeit bei uns verbringen, Sie werden mit Sicherheit "Seen" süchtig!
Das Stadtgebiet umfasst 3.593 ha, hiervon sind allerdings 2.813 ha Wasserfläche. Im Stadtgebiet an sich befinden sich 11 Seen, wobei weitere fünf Seen angrenzen.


Ob Sie nun Aktivitäten auf dem Wasser, wie Paddeln, Segeln, Angeln, Ausflüge mit dem Motorschiff oder Schwimmen bevorzugen oder lieber an Land bleiben und Radfahren, Golfen, Wandern oder Nordic-Walken - bei uns in Plön sind Sie in jedem Fall richtig.
Kultur und Sehenswertes werden bei uns ebenfalls ganz groß geschrieben.
Das Plöner Schlossgebiet mit liebevoll restaurierten historischen Bauten, den schattigen Alleen und dem weitläufigen Schlossgarten gehört zu den schönsten Schlossanlagen in Schleswig-Holstein.

Die historische Altstadt mit den kleinen Twieten und einer großen Auswahl an Geschäften, Cafés und Restaurants lädt zum Flanieren und Genießen ein.


Ausführlichere Information zur Geschichte Plöns

Tauchen in Plön



Seit dem Jahr 2004 ist das Tauchen in den landeseigenen Bereichen des Großen Plöner Sees erlaubt!
Ein Tauchrevier mit 650 Hektar Fläche mit einer mittleren Sichttiefe von 12 Metern und Tauchtiefen bis zu 58 Metern lassen das Taucherherz höher schlagen.

Zu beachten ist, dass der Einsteig nur an bestimmten Einstiegsstellen erlaubt ist, zudem muss vor jeden Tauchgang der Fischereiausübungsberechtigte informiert werden.
Im folgenden finden Sie eine Übersicht der zum Tauchen freigegebenen Bereiche und die entsprechenden Informationsstellen.


Großer Plöner See - Bereich Plöner Stadtbucht


  • Größe: 650 Hektar

  • mittlere Sichttiefe: 12,4 Meter

  • größte Tiefe: 58 Meter

  • Einstiegsstelle: Fischereigelände Reese

  • Genehmigung zum Tauchen haben Mitglieder eines Tauchvereins, der wiederum Mitglied des Tauchsport Landesverbandes Schleswig-Holsteins ist. Der Tauchgang muss angemeldet werden bei: Fischereigehöft Plön, Eutiner Straße 8, 24306 Plön, Tel. 0 45 22/ 62 36 (Ansprechpartner: Fischwirtschaftsmeister Gunnar Reese). Tauchausweise müssen deutlich sichtbar im Auto ausgelegt sein!


Großer Plöner See - Bereich Bosau


  • Größe: 60 Hektar

  • mittlere Sichttiefe: 12,4 Meter

  • größte Tiefe: 58 Meter

  • Einstiegsstelle: bisherige Einstiegsstelle für Taucher an der Badestelle

  • Genehmigung zum Tauchen haben Mitglieder eines Tauchvereins, der wiederum Mitglied des Tauchsport Landesverbandes Schleswig-Holsteins ist. Der Tauchgang muss angemeldet werden bei: Jan Brumshagen, Eutiner Straße 15, 23715 Bosau, Te. 0 45 27/ 10 27. Tauchausweise müssen deutlich sichtbar im Auto ausgelegt sein!




Angeln in Plön


Angeln in einem der fischreichsten Gewässer Schleswig-Holstein und in einer der schönsten Seenlandschaften Norddeutschlands - da schlägt das Anglerherz höher!

Ein Ungeheuer gibt es in unseren Seen zwar nicht, allerdings "ungeheuren" Fischreichtum!
Aale, Barsche, Brassen, Hechte, Schleie, Karpfen und Weißfische tummeln sich im Großen Plöner See und in den umliegenden 16 Seen.
Als besondere Spezialität gilt die Maräne; sie gehört zu der Familie der Salmonide und macht sich in den meisten deutschen Seen besonders rar. Zahlreich in unseren Gewässern verbreitet, ist dieser Edelfisch ein absolutes Muss für jeden ambitionierten Angler.

Mit dem Fischereiberechtigungsschein und der dazugehörigen Erlaubnis kann jeder Hobby- und Sportfischer in den meisten Seen der Region angeln.


Angeln für Einsteiger


Für all jene, die den Angelsport bzw. Angelspaß zunächst einmal ausprobieren möchten, haben wir ein Super-Angebot!
Für Gäste, die ihren Wohnsitz außerhalb von Schleswig-Holstein haben, gíbt es nämlich eine tolle Ausnahmeregelung. Für 20 € erhalten diese Angler eine Genehmigung, mit der sie an 40 aufeinanderfolgenden Kalendertagen ohne Fischereiberechtigungsschein angeln dürfen. Das Mindestalter für diese Angler beträgt 12 Jahre, Kinder dürfen aber allerdings nur in Begleitung von Erwachsenen angeln. Bevor geangelt werden kann, muss natürlich wie bei allen Anglern die Erlaubnis des jeweiligen Pächters des Gewässers eingeholt werden (Angelerlaubnisschein).


Ausgabestelle für Angelscheine



Den Anglererlaubnisschein erhalten Sie an folgenden Standorten:


  • Fa. Samen Braune, Lange Str. 11, Plön; Tel. 0 45 22/ 22 43

  • Fa. Böhrens, Lübecker Str. 2, Plön; Tel. 0 45 22/ 31 57

  • Fischerei Reese, Eutiner Str. 8, Plön; Tel. 0 45 22/ 62 36

  • Campingplatz Spitzenort, Ascheberger Str. 76, Plön; Tel. 0 45 22/ 27 69






Ein bisschen Plöner Geschichte



Inhaltsverzeichnis



Eiszeit und Besiedlung durch die Slawen


Das Landschaftsrelief des heutigen Plöner Stadtgebiets mit seinen Kuppen und Seen wurde von der letzten Eiszeit geformt. Funde aus der mittleren Steinzeit belegen eine Besiedlung schon bald nach dem Abschmelzen der Gletscher. Die Inseln und die Sümpfe boten Schutz, die Gewässer reichlich Nahrung.
Im Zuge der Völkerwanderung gelangten während des 7. Jahrhunderts slawische Stämme in den Plöner Raum. Auf der großen, Plön vorgelagerten Insel „Olsborg“ errichteten sie eine umfangreiche Befestigungsanlage. Sie nannten ihre Festung „Plune“, was „eisfreies Wasser“ bedeutet.
1139 zerstörte der Holsteiner Graf Adolf II. von Schauenburg die Festung und beendete damit die slawische Herrschaft über den Plöner Raum.


Schauenburger Herrschaft 12. - 17. Jahrhundert


20 Jahre später ließ Adolf II. die Burg auf der Insel wieder aufbauen, verlegte sie jedoch bald auf den heutigen Schlossberg. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Plöner Burg mehrmals umgebaut und erweitert, aber auch von feindlichen Heeren verwüstet. Im Schutze der Burg und nahe der von Lübeck nach Norden führenden Handelsstraße entwickelte sich eine Marktsiedlung, die 1236 als „Plone“ das Lübsche Stadtrecht erhielt- also vor mehr als 750 Jahren. Auf einer schmalen Landenge zwischen den Seen und dem Flüsschen Schwentine
strategisch günstig gelegen, blieb Plön Zentrum der Grafschaft Holstein bis diese im 15.Jahrhundert dem dänischen Königshaus zufiel.


Residenz der Plöner Herzöge 17. – 18. Jahrhundert


Durch Erbfolge des dänischen Königshauses entstand 1622 das souveräne Herzogtum Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, zu dem auch Ländereien um Ahrensbök und Reinfeld gehörten. Hierdurch wurde Plön Residenz eines Kleinstaates.

1633, mitten im Dreißigjährigen Krieg, ließ Herzog Joachim Ernst die mittlerweile unbewohnbare Burg abreißen, um an gleicher Stelle innerhalb von nur 3 Jahren das Schloss zu erreichten –weitgehend so, wie wir es heute sehen. Mit dieser Errichtung wurde Plön Hauptstadt des kleinen aber selbständigen Fürstentums Als Residenzstadt erfuhr Plön eine beträchtliche Aufwertung und erhielt in dieser Zeit durch die rege Bautätigkeit der Herzöge Joachim Ernst, Johann Adolf und Friedrich Carl ihr bis heute charakteristisches Bild. So gründete Herzog Johann Adolf („Hans Adolf“) 1685 im Nordwesten der Stadt die Neustadt, um hier Handwerker anzusiedeln und damit die Wirtschaftskraft des Herzogtums zu steigern. Unter Friedrich Carl wurde das Schlossgebiet um mehrere barocke Gebäude und einen großzügigen Park erweitert. Die Stadt besaß damals ca. 1000 Einwohner und reichte ungefähr bis zur Schwentinebrücke im Osten und zum Ende der heutigen Fußgängerzone im Westen. Beide Zugänge waren mit Toren gesichert: das Lübecker („Lübsche“) Tor und das Wentorfer Tor.


Zeit unter dänischer Verwaltung 18. - 19. Jahrhundert


1761 fiel das Herzogtum an die dänische Krone unter König Christian VIII. zurück. Damit gehörte Plön bis zum deutsch-dänischen Krieg 1864 zu Dänemark. Es diente zwar zeitweilig dem dänischen König als Sommerresidenz, der den Schlossgarten neu anlegen ließ, ansonsten aber blieb Plön ein verschlafenes Provinzstädtchen mit ungefähren 2000 Einwohnern.


Plön zu Zeiten des Kaiserreiches, Weimarer Republik und Nationalsozialismus


1867 wurde Plön preußische Kreisstadt des neu gegründeten Landkreises Plön. Ein Jahr später wurde im Schlossgebiet die preußische Kadettenanstalt eingerichtet. Aufgrund seiner landschaftlich attraktiven Lage gewann Plön Ende des 19.Jahrhunderts zunehmend Bedeutung als Erholungsort. Ausflugslokale wurden eröffnet, eine Badeanstalt errichtet und Aussichtstürme gebaut.


Plön nach 1945


Plön erweiterte sich von nun an deutlich. Größere Siedlung entstanden zwischen den beiden Weltkriegen, vor allem aber nach dem 2. Weltkrieg, als die Stadt viele Flüchtlinge aufnehmen musste. Nicht nur die räumliche Ausdehnung erfolgt mit den Jahren – Plön beheimatete u. a. zwei große Kasernen mit der Marineunteroffiziersschule und dem Pionierbataillon, auch die Infrastruktur änderte sich: Die ehemalige Hauptverkehrsstraße, die Lange Straße, wurde zur Fußgängerzone umgestaltet. Der Verkehrsfluss wurde über Brückenkonstruktionen 1985, die die innerstädtischen Seen überspannen, auch von der Eutiner Straße und der Johannisstraße weggeleitet.

Anfang der 90er Jahre beschloss der Bund, das Pionierbataillon 6 am östlichen Ende der Stadtgrenze zum Jahresende 1996 zu schließen. Heute befindet sich an dieser Stelle der neue Stadtteil Stadtheide mit einer Durchgangsstraße nach Niederkleveez, einem Neubaugebiet sowie Supermärkte, Altenpflegeheim und auch das Finanzamt ist nun dort ansässig. Dies wurde notwendig, nachdem die Fielmann-Akademie das Schloss mitsamt dem alten Finanzamt kaufte, um dort eine Optiker-Bildungsstätte einzurichten.

Die Stadt Plön ist heute eine moderne Kreisstadt mit ca.12.000 Einwohnern, deren Infrastruktur durch Behörden, durch kleinere und mittlere Gewerbebetriebe und in erster Linie durch den Tourismus geprägt wird. Sie besticht nach wie vor durch ihre hervorragende Lage am Großen Plöner See- mit 36km² der größte in Schleswig-Holstein-im Süden und einer Seenplatte im Norden inmitten des Naturparks Holsteinische Schweiz. Diese weite Wasserlandschaft gepaart mit lichten Waldgebieten und satten Wiesen laden gerade zu ein, aktiv zu sein und die Seele baumeln zu lassen, mit allen Sinnen zu genießen, entdecken und zu erleben!

Städtepartnerschaften unterhält Plön mit den Städten PLAU am See in Mecklenburg-Vorpommern und KSOUR ESSAF in Tunesien. Eine Patenschaft besteht zu der Stadt Schillen im Kreis Tilsit-Ragnit (Russland), früher Ostpreußen.


Plön - der zentrale Ort am Großen Plöner See


Mitten im Wasser, umgeben von 16 Seen, liegt die hübsche Kleinstadt Plön. Hier können Sie im weitläufigen Schlossgebiet flanieren, durch die Altstadt mit ihren malerischen Twieten und kleinen Geschäften bummeln oder einfach bei einem großen Eisbecher oder einem leckeren Fischbrötchen Ihre freie Zeit genießen


Rundgang durch das historische Plön


Noch außerhalb der Altstadt finden Sie Spuren vergangener Tage. Dies beginnt bereits mit dem heute Denkmahl geschützten Bahnhof im Osten, der bei der Schienennetzanbindung 1866 eingeweiht und mit einem ursprünglich zur "kaiserlichen Haltestelle" gehörenden, hölzernen Vorbau ausgestattet wurde. Mit dem heute nicht mehr vorhandenen Lübschen Tor am gleichnamigen Gebäude starten Sie in die Plöner Geschichte. Die wahrscheinlich künstlich als Kanal angelegte Stadtschwentine begrenzte die Altstadt. Ungefähr
im Bereich des jetzigen Stauwehres wurde Jahrhunderte lang die Wasserkraft für Korn-, Walk- und Papiermühlen genutzt. Auf dem gepflasterten Marktplatz angelangt, erscheint ein massiver Backsteinbau mit Kreuzgrundriss und seinem 60 m hohen Turm aus dem 19. Jahrhundert- die Nikolaikirche. Als Nachfolger einer abgebrannten Barockkirche orientierte sich die Architektur an mittelalterlichen Stilelementen der Romanik und Gotik, wobei
Reste der nach dem Brand erhaltenen gebliebenen Grundmauern einbezogen wurden.

Keine 100 m hinter der Nikolaikirche erspäht man leicht erhöht liegend das Rathaus, das architektonisch deutlich erkennbar aus zwei historischen Gebäuden besteht: dem Backsteinbau aus 1817, der als Stadtverwaltung und Amtsgericht genutzt wurde, und einem dahinter liegenden Gebäude, das als Gymnasium diente.
Auf dem Weg dorthin fallen die schmalen Gassen, auch Twieten genannt, auf, die zur Einkaufsstraße "Lange Straße" führen. Weitere befinden sich auch von der Klosterstraße abgehend zum großen Plöner See. Aus dem See wurde früher das Trink- und Brauchwasser geholt. Aufgrund von schmaler, hoher Bauweise in der Altstadt war die Gefahr eines schnell übergreifenden Brandes sehr groß, so dass die Twieten oftmals auch als Löschwege genutzt werden mussten. Das Wentorfer Tor markierte früher die westliche Begrenzung der Plöner Altstadt. Als einziges Relikt liegt heute einer der Scharniersteine, tief eingefräst vom Druck der Torangel, vor dem Eingang. In der dahinter anschließenden Neustadt zeigt sich die mit der Alten Apotheke eines der ältesten noch vorhandenen Gebäude der Stadt aus dem Jahre 1540. Als Adelssitz errichtet, nutze man es in den folgenden Jahrhunderten als Waisenhaus, Wohnsitz der Adeligen und Beamten des herzoglichen Hofes, als Wohn- und Geschäftsräume des Hofapothekers und nach Sanierung zeigt das Museum des Kreises Plön seit 1982 seine
Ausstellungen. In der ab der Alten Apotheke beginnenden Johannisstraße sind leider keine der 26 kleinen Handwerkerhäusern aus der Entstehungszeit um 1685 erhalten, unverändert blieb jedoch die gerade auf das Schloss zulaufende Sichtachse als Zeichen der Zugehörigkeit zum Fürstentum. Aus demselben Jahr stammt die Johanniskirche gegenüber der Alten Apotheke. Die ursprünglich im schlichten Barock gehaltene Kirche erhielt vom Abriss bedroht Mitte des 19. Jahrhunderts eine neugotische Form, konnte ihre besondere Atmosphäre allerdings bewahren.


Rundgang durch das Plöner Schlossgebiet


Das Plöner Schlossgebiet mit seinen liebevoll restaurierten Gebäuden, parkähnlichen Grünflächen und schattigen Alleen oberhalb der Altstadt, ist ein Muss für jeden Gast in dieser Region. Mehr als ein Dutzend Gebäude, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entstanden sind, gehören zum Schlossgebiet und machen es zu einer der schönsten Schlossanlagen Schleswig-Holsteins.

Das Plöner Schloss erreichen Sie über den Schlossberg entlang des Plöner Rathauses. Es präsentiert sich majestätisch thronend als Herzstück des Schlossgebietes. Erbaut im 17. Jahrhundert erfuhr es in den vergangenen Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte - Herzogsitz, Sommerresidenz des dänischen Königs, preußische Kadettenanstalt, Internat...Heute ist es im Privatbesitz der Fielmann Akademie, die Räumlichkeiten für eine internationale Optikerschule nutzen wird.

Schlendern Sie nun den Schlossberg auf der anderen Seite hinunter, erspähen Sie auf der rechten Seite das Gebäude der einst im Jugendstil für die kaiserlichen Söhne errichtete Schwimmhalle. Heute dient es als Kulturforum Schwimmhalle. Hier finden eine Vielzahl von Ausstellungen, Konzerten und Lesungen statt. Von dort aus schließen sich folgende Sehenswürdigkeiten an:
Rund um die ehemalige Reitbahn, die früher als Turnier- und Exerzierplatz diente, reihen sich diverse Gebäude unterschiedlicher Jahrhunderte. Im ehemaligen Uhrenhaus am Kopfe des Platzes befindet sich heute das Informationszentrum des Naturparks Holsteinische Schweiz. Zu Herzogszeiten wurde die barocke Reithalle für Reitturniere genutzt.
Der Marstall zur linken des Platzes wurde im 18. Jahrhundert als repräsentativer Bau mit symbolhafter Skulpturengruppe über dem Hauptportal zur Pferdezucht vom damaligen Herzog gebaut. Heute befinden sich Wohn- und Gewerbeflächen darin.
Das anschließende Lazarett stammt aus der Zeit der Kadettenanstalt und war für kranke Schüler vorgesehen. Später zu Internatszeiten war es bekannt als Sextanerheim, bis es nach der Sanierung zu Eigentumswohnungen umgebaut wurde.

Auf dem Weg zum Schlossgarten treffen Sie genau auf das Prinzenhaus- auch liebevoll die "Perle des Rokoko" genannt. Es wurde früher als Gartenhaus genutzt und erhielt seinen heutigen Namen, da die Söhne des letzten deutschen Kaisers hier unterrichtet wurden. In den vergangenen Jahren aufwendig restauriert, steht es der Öffentlichkeit heute wieder zur Verfügung. Um das Prinzenhaus befinden sich weiter Gebäude, die später hinzufügt wurden. Dazu zählen die Schlossökonomie, das Backhaus, das Beamtenwohnhaus, das Kompanieverwalterhaus wie auch der Melonengarten und der weitläufige Schlossgarten mit seitlich begrenzenden Lindenalleen. Diese führen Sie- am Siebenstern und Kadettenfriedhof vorbei- zum Strandweg und zur wunderschön gelegenen Prinzeninsel.






Blick vom Wasserturm in Ploen
Kueche vom Wasserturm in Ploen Wohnzimmer des Wasserturms in Ploen
Eingang des Wasserturms in Ploen Blick auf den Wasserturm in Ploen
Panorama Ansicht
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